Ka
|
Brahma; Visnu; Armor; Feuer; Wind; Tod; Sonne; Seele; König; Verbindung; Pfau; Vogel; Geist; Körper; Zeit; Wolken; Klang; Haar; Werte; Freude.
|
Kaivalya
|
Transzendentaler Zustand absoluter Unabhängigkeit; Befreiung; absolute Glückseligkeit.
|
Kaivalya-moksa
|
Einmalige Freiheit. Der Jnani erreicht sofort den Jivanmukti-Zustand, wenn er während seines Lebens mit Brahman eins wird. Dieses wird auch Pralaya genannt. – absolute Befreiung.
|
Kala
|
Teil; Strahl; Kunst; - Zeit; Tod oder Yama;
|
Kalacakra
|
Das Rad der Befreiung;
|
Kalasakti
|
Fertigkeiten der Kunst, d.h. in Literatur, Architektur usw.
|
Kalatita
|
Jenseits von Zeit.
|
Kalatraputraisana
|
Der Wunsch nach Frau und Kind
|
Kali
|
Übel; schwarz;
|
Kaliyuga
|
Die Zeitepoche der Kali; Eisenzeit; die letzte der vier Yugas; das gegenwärtige dunkle, üble Zeitalter;
|
Kalpa
|
Ein Tag Brahmans. 360 Menschenjahre sind ein himmlisches Jahr. 12000 himmlische Jahre machen ein Caturyuga oder Mahayuga. 71 Mahayugas machen ein Manvatara. 14 Manvantaras (inkl. ihrer zwielichtigen Perioden) machen ein Kalpa von 4.320.000.000 Jahren. Eine Nacht Brahmans ist von gleicher Dauer. Er lebte bereits 100 solcher Jahre. Das Leben Brahmans ist als Para bekannt. Sein Leben dauert länger als irgendein anderes Leben. Die Hälfte davon wird als Parardha bezeichnet. Er hat jetzt die erste Hälfte vollendet und befindet sich am ersten Tag der zweiten Parardha. Dieser Tag oder Kalpa ist als Svetavarahakalpa bekannt; Kalpa wird auch das Gesetzbuch der Riten genannt.
|
Kalpana
|
Vorstellung des Geistes; Schöpfung des Geistes.
|
Kalpanamatra
|
Reine Vorstellungen beruhen nur auf den Vorstellungen des Geistes.
|
Kalpanika
|
Dieses beruht auf Vorstellungen; fälschlicherweise erschaffen;
|
Kalpika
|
Vorgestellt oder erschaffen; erträumt;
|
Kalyana
|
Glücklich; gesegnet.
|
Kama
|
Wunsch; Leidenschaft; Lust.
|
Kamagni
|
Feuer der Leidenschaft.
|
Kamajata
|
Geboren aus dem Feuer der Leidenschaft.
|
Kamakancana
|
Lust und Werte; - die beiden großen Hindernisse der Selbstverwirklichung.
|
Kamamaya
|
Voller Wünsche und Lust.
|
Kamana
|
Verlangen; die Suche nach Vergnügen; Begierde.
|
Kamasakti
|
Die Macht der Lust oder Wünsche.
|
Kamasankalpa
|
Der Gedanke, der aus dem Wunsch geboren wurde.
|
Kampana
|
Schütteln oder Schlottern; Verdrehen von Muskeln; Zittern des Körpers oder der Glieder.
|
Kamyakarma
|
Jegliches Handeln, das mit dem Wunsch nach Früchten verbunden ist.
|
Kancuka
|
Begrenzung; Schutz, mit dessen Hilfe man vom Allwissenden zum Kleinen wird, oder vom Allmächtigen zum Handelnden im Kleinen wird.
|
Kanda
|
Die Wurzel aller Nadis; das eigroße Zentrum der Nerven, das sich unterhalb der Nabelregion befindet.
|
Kandamula
|
Wurzeln und Knollen
|
Kanisthakotyadhikari
|
Höhergestellte Persönlichkeit für Untergeordnetes.
|
Kantha
|
Hals; Nacken
|
Kanthamula
|
Der Ausgang de Nackens (Hals).
|
Kapaladhauti
|
Ein Prozess, um den Schleim zu reduzieren: 1. Vatakrama: durch Ein- und Ausatmen. 2. Vyutkrama: durch Wasser, das von außen durch die Nasenlöcher gegossen wird und aus dem Mund wieder austritt. 3. Sitkrama: der umkehrte Prozess wie 2. (vom Mund durch die Nase)
|
Kapalarandhra
|
Der Hohlraum des Schädels
|
Kapata
|
Trügerisch; gerissen.
|
Kapha
|
Ruhe; eines der drei Anmerkungen zu Ayurveda;
|
Karali
|
Das Unwahrscheinliche; eine Flamme des Feuers.
|
Karana
|
Ursache; Grund; die nicht-offenbarte Ursache, die, wenn die Zeit reif dafür ist, Gestalt annimmt; die materielle Ursache des Universums im Zustand der Auflösung, d.h. kosmische Energie in einer potenziellen Bedingung.
|
Karanabrahman
|
Die höchste und erste Offenbarung des Absoluten; das Absolute eingeschränkt durch Maya; Saguna Brahman.
|
Karana-jagat
|
Kausale Welt
|
Karana-salila
|
Urzeitliche Gewässer; die potenzielle Bedingung kosmischer Energie, die als ein „Gewässer“ eines alldurchdringenden Ozeans beschrieben wird.
|
Karanasarira
|
Der kausale Körper, (wo das Individuum während des Tiefschlafs ruht, und wo der Intellekt, Geist, und die Sinne zu einer nicht-offenbarten potenziellen Bedingung reduziert sind); dieses ist die unmittelbare Abdeckung der Seele, die als Schutzdecke der Glückseligkeit bekannt ist.
|
Karanatma
|
Die kausale Seele
|
Karanavairagya
|
Leidenschaftslosigkeit, die durch Kummer oder durch erlittenen ‚Schiffbruch’ verursacht wurde.
|
Karanavaastha
|
Kausaler Zustand oder Bedingung.
|
Karanaviveka
|
Zufällige Ursache, verursacht durch Unterscheidungsfähigkeit.
|
Karatalabhiksha
|
Die zusammengelegten Hände als eine Bettlerschale benutzen.
|
Karma
|
Handlung. Es gibt drei Arten: Sancita (alle Handlung vergangener Geburten zusammengenommen), Prarabdha (bestimmte Handlungen zusammengefasst, müssen im gegenwärtigen Leben erfüllt werden), und Agami (Karma, das neu durch das Individuum erzeugt wird). Das Karma bindet die individuelle Seele durch das Gesetz von Ursache und Wirkung an das Rad von Geburt und Tod.
|
Karmabandha
|
Bindungen, die durch Karma verursacht wird.
|
Karmabhumi
|
Land der Handlungen, die Erde.
|
Karmabhyaksha
|
Kontrolleur oder Regent der Handlungen (Gott, die Seele)
|
Karmaja
|
Aus der Handlung oder Prarabdha geboren.
|
Karmakanda
|
Der Abschnitt der Vedas, der sich nur mit den Riten befasst; die Samhitas und die Brahmanas der Vedas.
|
Karmapara
|
Vom Karma abhängig.
|
Karmaphala
|
Die Früchte der Handlungen; die Folgen von Taten in Form von Schmerz oder Vergnügen.
|
Karmasakshi
|
Zeuge der Handlungen.
|
Karmasaya
|
Der wahrgenommene Umfang der Handlungen; die Gesamtmenge getaner Arbeit.
|
Karmavada
|
Die Doktrin des Karma, wobei es heißt, dass jede Handlung, sei sie gut oder schlecht, unausweichlich Vergnügen oder Schmerz nach sich zieht.
|
Karmayoga
|
Der Yoga selbstloser Handlungen; die Pflichterfüllung, gleichgültig ob gegenüber dem eigenen Körper oder der Welt, im Dienst der Menschheit.
|
Karmayogi
|
Jemand, der sich der spirituellen Disziplin auf dem Pfad der Handlungen unterzieht.
|
Karmendriya
|
Organe der Handlung: die Zunge (Sprache), die Hände, Füße, Genitalien und der Anus.
|
Karta
|
Der Handelnde, das Subjekt der Handlung.
|
Kartavya
|
Pflicht, die man erfüllen muss, oder zu der man gezwungen ist sie zu erfüllen.
|
Kartrtva
|
Der Handelnde
|
Kartrvada
|
Der Bereich, in dem man sich unabhängig bewegt.
|
Karuna
|
Dankbarkeit; Leidenschaftslosigkeit; Freundlichkeit.
|
Karunavista
|
Voller Mitleid.
|
Karya
|
Die Wirkung (als Gegensatz zur Ursache) auf den physischen Körper wird als Karya bezeichnet, im Gegensatz zum kausalen Körper, dem Karana; der Welt; Hiranyagarbha.
|
Karyabrahma
|
Hiranyagarbha als Effekt von Brahman.
|
Karyakaranasambandha
|
Die Beziehung von Ursache und Wirkung.
|
Karyatattvarthavit
|
Jemand, der die Bedeutung des Wesens aller Handlungen kennt.
|
Karyavastha
|
Die Bedingung einer Auswirkung.
|
Karyavimukti
|
Die Befreiung von Handlung; die letztendliche Emanzipation
|
Kasaya
|
Der subtile Einfluss des Geistes, der durch das Vergnügen beeinflusst wird, Früchte hinterlässt, die beizeiten aufkommen, und den Geist von Samadhi ablenken; verborgene Eindrücke.
|
Katha
|
Eine Geschichte; Historie.
|
Kaupina
|
Lendenschurz; wurde früher von den Männern getragen.
|
Kaya
|
Der physische Körper
|
Kayaklesa
|
Kränkung und Qual des Körpers
|
Kayasampat
|
Vervollkommnung des Körpers, sodass er wertvoll ist und damit einen Schatz darstellt.
|
Kayasiddhi
|
Vervollkommnung des Körpers durch Yoga.
|
Kayavyuha
|
Eine Anzahl von Körpern (erschaffen von einem Yogi, um sein Prarabdha zu erfüllen)
|
Kendra
|
Zentrum, Herz.
|
Kevala
|
Allein; Single; unabhängig; das Absolute.
|
Kevalanandasvarupa
|
Die Form der Glückseligkeit allein; Brahman.
|
Kevala asti
|
Nur reine Existenz.
|
Kevala astitva
|
Der Zustand des absoluten Seins.
|
Kevalacaitanya
|
Reines Bewusstsein oder reine Intelligenz, ohne Gedanken.
|
Kevalajnana
|
Absolutes Wissen; Brahma-Jnana.
|
Kevalakumbhaka
|
Plötzliches Atemanhalten, das weder mit einer Ein- noch einer Ausatmung fortgesetzt wird.
|
Keyura
|
Ein Ornament, das Lord Vishnu an seinem Arm trägt.
|
Kha
|
Himmel; Äther.
|
Khecara
|
Was sich am Himmel bewegt; die himmlischen Wesen oder die Vögel.
|
Khecarimudra
|
Eine Haltung des Hatha-Yoga, wobei der Yogi in der Lage ist zu fliegen.
|
Khyati
|
Ruf; der Name; Wissen.
|
Kirita
|
Eine Krone; eines der Ornamente von Lord Vishnu.
|
Kirtana
|
Singen zu Ehren Gottes;
|
Kirti
|
Renommee; Ruf
|
Klesa
|
Bedrängnis; Schmerz
|
Kosa
|
Hülle; eine Hülle, die die Seele einschließt. Es gibt fünf Hüllen, d.h. die Glückseligkeit, den Intellekt; den Geist, die Lebensenergie und den grobstofflichen Körper.
|
Koli
|
Stufe; (Sadhana-koti oder die Stufe eines spirituellen Suchers, Siddhi-koti oder die Regeln des perfekten Seins); Zehnmillionen.
|
Krama
|
Regeln für Rituale.
|
Kramamukti
|
Fortgeschrittene Vervollkommnung eines Schülers, wobei er sich von dieser Welt hin zu Brahma bewegt und von dort Kaivalya (Befreiung) erreicht.
|
Kratu
|
Opfer-Handlung: Yajna.
|
Kriya
|
Körperliche Handlung; insbesondere Übungen im Hatha-Yoga, wie Basti, Neti, Nauli usw.
|
Kriyadvaita
|
Einssein in der Handlung oder im praktischen Leben.
|
Kriyajnana
|
Der intellektuelle Prozess, um Svarupajnana zu erreichen.
|
Kriyamana
|
Die Folge der Handlungen des gegenwärtigen Lebens, die in Zukunft erfahren werden; wie Agami.
|
Kriyanivrtti
|
Das Loslösen von der Handlung; Emanzipation (Befreiung).
|
Kriyasakti
|
Die Macht des Handelns.
|
Kriyayoga
|
Yoga der Handlung; Yoga der Selbstreinigung durch äußeres Dienen oder Gottesdienst.
|
Krodha
|
Zorn
|
Krpa
|
Dankbarkeit; Gesegnet-sein.
|
Krsnadvaipayana
|
Der berühmte Vyasa, der Autor der Mahabharata; der achtzehn Puranas, und der Verfasser der Vedas.
|
Krsnajina
|
Ein besonderes Tierfell (z.B. Lammfell), das als Sitzunterlage zur Meditation dient.
|
Krtabuddhi
|
Hochintelligent; rational denkend; unterscheidungsfähig.
|
Krtakrtya
|
Jemand, der alles getan hat, z. B. ein Jnani.
|
Krtanasa
|
Zerstörung dessen, was errichtet/ getan wurde; Dank für Handlungen, die getan wurden.
|
Krtatma
|
Reine Seele, die außerordentlich gütig und aufopfernd ist.
|
Kruramati
|
Jemand mit einem grausamen Geist oder böser Absicht.
|
Krurata
|
Grausamkeit; Mitleidslosigkeit
|
Kshama
|
Vergebung
|
Kshana
|
Augenblick
|
Kshanabhangura
|
Jederzeit bereit sein, vernichtet zu werden; außerordentlich kurzlebig; vergänglich.
|
Kshanika
|
Vergänglich
|
Kshanikatva
|
Vorübergehend.
|
Kshara
|
Vergängliche Welt
|
Kshatradharma
|
Gesetz des Lebens und das Verhalten der Krieger-Kaste.
|
Kshatriyavidya
|
Kriegskunst der Krieger-Kaste.
|
Kshaya
|
Zerstörung; ausdünnen; vermindern; Vernichtung
|
Kshetra
|
Ein heiliger Ort; aber auch der physische Körper im philosophischen Sinne.
|
Kshetrajna
|
Das Individuelle oder die absolute Seele.
|
Kshina
|
Machtlos; schwach;
|
Kshipta
|
Der Zustand des Umherwanderns des Geistes; der unruhige Geist.
|
Kshiti
|
Erde
|
Kshudrabrahmanda
|
Mikrokosmos; menschlicher Körper.
|
Kuladharma
|
Die Pflichten der Familie.
|
Kumbhaka
|
Das Atemverhalten (anhalten); Ausschluss des Atems
|
Kundalini
|
Die vorherrschende kosmische Energie, die sich im Individuum befindet. Sie liegt in dreieinhalb Umdrehungen aufgerollt, wie eine Schlange, mit dem Kopf nach unten, in Richtung auf das fundamentale Muladharacakra.
|
Kusa
|
Heiliges Gras, das für rituelle Zwecke benutzt wird.
|
Kutastha
|
Unveränderlich; Jemand, der sich ausnahmslos in allen Lebewesen von Brahma oder dem Schöpfer bis hinab zur Ameise begründet, der als Selbst strahlt und als Zeuge des Intellekts in allen Wesen wohnt; felsenfest; unveränderlich; ein anderer Name für Brahman.
|
Kutasthacaitanya
|
Das innere Selbst; das individuelle Bewusstsein, frei von Egoismus.
|
Kutasthanitya
|
Ewig, ohne jegliche Veränderung; das unveränderliche permanente Selbst. Dieses ist das Gegenteil von Parinami Nitya, das sich ständig Verändernde.
|
Kutasthata
|
Felsenfestes Sein; das Selbstsein oder Brahman.
|
Kutira
|
Hütte; Wohnstätte.
|