Pada
|
Fuß; ein viertel.
|
Padartha
|
Substanz; Materie
|
Padarthabhavana
|
Kenntnis der Wahrheit; der sechste der Jnana-Bhumikas oder der Zustand des Wissens, wo der Jnani das innere Wesen und nicht die physische äußere Form der Dinge wahrnimmt.
|
Padma
|
Lotus; Cakra; ein Name für das „Sonnengeflecht“.
|
Padmasana
|
Die Lotushaltung; eine Meditationshaltung.
|
Padya
|
Wasser, das zum Waschen der Füße gereicht wird; eines der sechzehn Ehrungen des Göttlichen bei einem formalen Gottesdienst.
|
Panca
|
Fünf.
|
Pancagnividya
|
Die Wissenschaft der fünf Feuer; esoterische Erklärung der fünf Prozesse des Opferns. Siehe auch: Chhandogya Upanishad.
|
Pancakshara
|
Mantra des Lord Siva, das aus fünf Buchstaben besteht, d.h. (Om) Na-mah-si-va-ya.
|
Pancakosa
|
Die fünf Hüllen der Unwissenheit, die das Selbst umhüllen.
|
Pancikarana
|
Das Fünffache; gemäß der Vedanta-Schule ist es ein besonderer Prozess, wobei die fünf elementaren Bestandteile des Universums miteinander zu größeren Einheiten vermischt werden, um in verschiedenen Neukomposition als jeweils neue Einheiten des physischen Universums zu dienen.
|
Pancikrta
|
Die Neukompositionen, die aus den fünf Elementen entstanden sind.
|
Pandita
|
Ein gebildeter Mensch; ein Lehrer; ein Mensch der Weisheit.
|
Panditya
|
Gelehrsamkeit; Lernen; intellektuelle Meisterschaft.
|
Pani
|
Hand
|
Papa
|
Sünde; eine schlechte Handlung; Übel; Schwäche.
|
Papapurusa
|
Personifiziertes Übel; sündiger Mensch;
|
Para
|
Absolut; anderer; Gegner.
|
Parabhakti
|
Absolute Hingabe zu Gott, wobei der Devote seinen Istham überall und in allem sieht. Hier übergibt der Devote alle Formen des ritualistischen Gottesdienstes dem höheren Selbst. Dieses führt zu Jnana.
|
Paradharma
|
Die Pflicht gegenüber anderen.
|
Paragati
|
Der höchste Zustand; Moksha (Befreiung).
|
Parakayapravesa
|
In einen anderen Körper gehen; die Macht, durch die der Yogi seinen Körper verlässt und in einen anderen Körper eingeht und ihn in Besitz nimmt.
|
Parama
|
Das Höchste; Absolute.
|
Paramadhama
|
Die absolute Heimstatt; Brahman; Moksha.
|
Paramahamsa
|
Der vierte oder höchste Grad eines Sanyasin.
|
Paramakarana
|
Die absolute Ursache aller Ursachen.
|
Paramanada
|
Absolute Glückseligkeit.
|
Paramanandaprapti
|
Das Erreichen der absoluten Glückseligkeit.
|
Paramanu
|
Ein Partikel des Atoms, wie z.B. das Elektron.
|
Paramapada
|
Absoluter Zustand; Moksha.
|
Paramarthadrsti
|
Die rechte Vision; Intuition.
|
Paramarthika
|
Im absoluten Sinne (im Gegensatz zum Relativen).
|
Paramarthikasatta
|
Die absolute Wirklichkeit; transzendentale Wahrheit; Param Brahman.
|
Paramasanti
|
Absoluter Frieden.
|
Paramatma
|
Das absolute Selbst.
|
Paramavasyata
|
Die absolute Kontrolle über den Geist und die Sinne.
|
Param-brahma
|
Das Absolute; die transzendentale Wirklichkeit.
|
Paramesthi
|
Der Gepriesene; ein allgemeiner Name, der für Brahma oder Hiranyagarbha benutzt wird, und manchmal sogar für Lord Narayana oder für die absolute Purusa.
|
Paramesvara
|
Der absolute Herr.
|
Paramjyotih
|
Das absolute Licht; Brahman.
|
Paraprakrti
|
Die höhere kosmische Energie, durch die der absolute Brahman als individuelle Seele erscheint.
|
Parasabda
|
Absoluter Klang in einem ungeteilten Zustand; der erste Avyakta-Zustand des Klangs.
|
Parasamvit
|
Absolutes Wissen oder Bewusstsein.
|
Parasparadhyasa
|
Das, was sich gegenseitig absolut ausschließt, d.h. der Körper wird fälschlicherweise für das Selbst und umgekehrt gehalten.
|
Paratantra
|
Gegenseitig abhängig.
|
Paratantrasattabhava
|
Eine Möglichkeit der abhängigen Existenz.
|
Paratpara
|
Größer als groß; höher als hoch.
|
Paravidya
|
Höheres Wissen; direktes Wissen Brahmans.
|
Paravairagya
|
Höchste Form der Leidenschaftslosigkeit; der Geist entfernt sich vollständig von den weltlichen Objekten und kann auch nicht zurückgeführt werden, unter welchen Umständen auch immer.
|
Paravastu
|
Absolute Substanz; Brahman.
|
Parayana
|
Die absolute Basis; das absolute Rückzugsebene.
|
Paricchinna
|
Endlich; bedingt; beschränkt.
|
Parigraha
|
Ergreifen; akzeptieren; bedecken.
|
Parinama
|
Umwandlung; Veränderung; Folge; Ergebnis.
|
Parinamanitya
|
Ewige Veränderung; Maya.
|
Parinamasrsti
|
Schöpfung durch Evolution und tatsächliche Veränderung gemäß Sankhya.
|
Parinama-upadana
|
Die materielle Ursache, die sich aus sich selbst entwickelt, ist als Folge in seinem Wesen eins mit sich selbst, d.h. Pradhana der Sankhyas.
|
Parinamavada
|
Die Doktrin der Transformation (die Schule des Nicht-Dualismus von Sri Ramanuja) hält daran fest, dass Gott in Wirklichkeit einen Teil seines Seins in das Universum transformiert.
|
Parinamopadana
|
Die materielle Ursache, die sich aus sich selbst entwickelt, ist als Folge in seinem Wesen eins mit sich selbst, d.h. Pradhana der Sankhyas.
|
Pariplana
|
Geschichten zum Rezitieren in bestimmten Intervallen, um das Pferdeopfer zu zelebrieren.
|
Paripurna
|
Vollkommen; Selbst-Inhalt.
|
Parispanda
|
Schwingung.
|
Parivara
|
Zugbegleiter.
|
Parivrajaka
|
Umherziehender Asket, Mönch oder Sanyasin.
|
Parivrajya
|
Der Zustand eines umherziehenden Sanyasin.
|
Paroksha
|
Indirekt; das, was mit den Augen nicht unmittelbar wahrgenommen werden kann.
|
Parokshajnana
|
Indirekte Kenntnis von Brahman, die durch das Studium der Vedas usw. erworben wurde.
|
Paropkara
|
Das Gute und das Wohlergehen anderer; der Dienst an anderen.
|
Parvati
|
Eine Inkarnation der göttlichen Mutter; Gemahlin Sivas.
|
Pasupati
|
Herr der individuellen Seelen (Parsen und das Vieh); eine Name Lord Sivas.
|
Pasvacara
|
Berührung mit der Bestie; eine tantrische spirituelle Disziplin für wenig erfahrene Schüler.
|
Pasyanti
|
Der zweite Zustand oder der subtile Klang, der sich in seiner gröberen Form als wahrnehmbarer Klang über der physischen Ebene offenbart.
|
Pativatadharma
|
Die Lebensregeln einer keuschen Frau, die ihrem Ehemann hingegeben ist.
|
Pavana
|
Windgott
|
Payasa
|
Eine Flüssigkeit, die als Opfergabe (für Gott) mit gekochtem Reis, Milch, Ghee oder geschmolzener Butter, Zucker und Gewürzen zubereitet wird; auch als Paramannam bekannt.
|
Payovata
|
Eine Art strenger Disziplin, bei der man nur von Milch allein lebt.
|
Payu
|
Ausscheidungsorgan; Anus.
|
Phala
|
Frucht; Folge; eines der sadlingas aus dem letzten Kapitel der Brahma Sutras.
|
Phalahara
|
Früchtediät; gewöhnlich bevorzugt von Yogis, spirituellen Suchern und Verfechtern derartiger Disziplinen.
|
Pinaka
|
Der Bogen Lord Sivas.
|
Pindanda
|
Die Welt des Körpers; Mikrokosmos; Kshudrabrahmanda als Gegensatz zum Makrokosmos oder Kosmos (Brahmanda).
|
Pingala
|
Ein Nadi oder psychischer Nerv, der im rechten Nasenloch endet; es ist der Sonnen-Nadi mit seinem Hitzeeffekt.
|
Pippala
|
Heiligenfigur (Baum).
|
Pisuna
|
Betrügerisch; treulos.
|
Pitambara
|
Himmlische Seidekleider, die mit Gold verziert sind, getragen von Lord Vishnu oder Lord Krishna.
|
Pitr
|
Der verstorbene Ahnen; eine göttliche Hierarchie wie Yama, mit den verstorbenen Vorfahren; die Mähne.
|
Pitrloka
|
Die Welt besetzt von der göttlichen Hierarchie der Vorfahren.
|
Pitryana
|
Der Weg der Väter oder Vorfahren, durch die eine individuelle Seele geht, um Gutes zu vollbringen, und die nach dem Tod in die Region des Mondes aufsteigt, um die Folgen ihrer Arbeit zu genießen. Dieses nennt man Dhumamarga oder den Weg des Rauches.
|
Pitryajna
|
Die Pflicht den Ahnen zu danken; eines der fünf täglichen heiligen Riten durch den Hausherrn.
|
Pitrya
|
Mit seinen Ahnen verbunden sein.
|
Prabhu
|
Herr; Lord.
|
Prabuddha
|
Erwacht; der letztendlichen Wirklichkeit bewusst.
|
Pradakshina
|
Umkreisung eines heiligen Platzes, Tempels oder eines Heiligen.
|
Pradesamatra
|
Gemessen an einer Zeitspanne.
|
Pradhana
|
Ein Sankhya-Begriff für Prakrti; das Oberste; die Grundlage aller Elemente; unteilbare Materie; die materielle Ursache der Welt laut Sankhya-Philosophie, korrespondierend mit Maya in der Vedanta. Doch unterscheidet er sich von Maya in den folgenden Punkten: es ist wahr; während Maya ein unwirkliches Phänomen ist; es ist vom Spirit unabhängig, während Maya davon abhängig ist.
|
Pragabhava
|
Zuvor nicht existent.
|
Prahara
|
Eine Zeitspanne von drei Stunden.
|
Prajakama
|
Der Wunsch nach Kindern.
|
Prajapati
|
Schöpfer; eine Hindu-Gottheit, auch als Brahma bekannt; der Name, den seine zehn Söhne bekamen, die als die Urahnen der menschlichen Rasse gelten.
|
Prajna
|
Bewusstsein. – Ein Name gemäß der Vedanta Philosophie für das Individuelle im Kausalzustand (wie beim gesunden Schlaf); die absolute Wirklichkeit erscheint durch den Vorhang eines individuellen Kausalkörpers.
|
Prajnanaghana
|
Die Masse des Bewusstseins; Brahman.
|
Prajnatma
|
Das intelligente Selbst; das bewusste interne Selbst.
|
Prakamya
|
Eine psychische Kraft, bei der der Yogi den Himmel berührt; die Freiheit des Willens; eines der acht Haupt-Siddhis.
|
Prakara
|
Methode.
|
Prakasa
|
Erleuchtung; Licht; Helligkeit.
|
Prakasaka
|
Erlöser; Erleuchter.
|
Prakasya
|
Objekt-Offenbarung oder Erleuchtung.
|
Prakarana
|
Subjekt-Materie; Abschnitt.
|
Prakaranagrantha
|
Ein Buch, das mit einem bestimmten Teil einer Schrift verbunden ist, dient dem besonderen Zweck dieses Textabschnitts.
|
Prakata
|
Offenbarung.
|
Prakiyagrantha
|
Eine Schrift die sich mit bestimmten Kategorien eines Subjekts befasst.
|
Prakrtapralaya
|
Kosmische Auflösung am Ende der Hiranyagarbha Zeitspanne, wenn ES befreit wird.
|
Prakrti
|
Kausale Materie; Sakti; Name der Pradhana der Sankhyas.
|
Prakrtilaya
|
Das, was mit der Prakrti vermischt ist.
|
Pralaya
|
Vollkommenes vermischen; Auflösung, d.h., wenn sich der Kosmos (1) mit der unsichtbaren Ursache, der nicht-offenbarten kosmischen Energie, vermischt oder (2) mit der absoluten Wirklichkeit eins wird. Es gibt folgende Auflösungen: Nitya, Naimittika, Prakrta und Atyantika. Die ersten drei sind (1) zuzuordnen und das letzte dem Typ (2).
|
Pramada
|
Sorglosigkeit; Fehler; Schuld.
|
Pramana
|
Beweis; Autorität des Wissens.
|
Pramanacaitanya
|
Bewusstsein des Wissens; die Quelle des Wissens; Beweis.
|
Pramanagatasandeha
|
Der Zweifel bzgl. der Richtigkeit des Beweises des Wissens.
|
Pramata
|
Maß; Wissender; das Ego oder Jiva.
|
Pramatrcaitanya
|
Ein Subjekt, das das erkennende Bewusstsein kennt, das durch das innere Organ bestimmt wird.
|
Prameya
|
Objekt des Beweises (Brahman oder die absolute Wirklichkeit); Subjekt der Untersuchung; Objekt des rechten Wissens; messbares oder bekanntes Objekt.
|
Prameyagatasandeha
|
Zweifel mit Rücksicht auf die Natur Brahmans, dem Objekt des Wissens.
|
Pramoda
|
Das Vergnügen, das man (nach Priya und Moda, den Attributen des kausalen Körpers) durch die tatsächliche Freude des Objektes erfährt.
|
Prana
|
Lebensenergie.
|
Pranajaya
|
Die Meisterschaft über die Pranas, die lebendige Luft; die Eroberung der Lebenskraft.
|
Pranakendra
|
Das Zentrum des Lebens.
|
Pranamaya
|
Eines der Hüllen des Selbst, das aus den Pranas und den Karmendriyas besteht.
|
Prananirodha
|
Die Kontrolle der Lebensenergie.
|
Pranapratistha
|
Ein tantrischer ritueller Prozess, bei dem ein Symbol einer Gottheit visualisiert werden soll.
|
Pranasakti
|
Subtile lebendige Kraft.
|
Pranatattva
|
Prinzip der lebendigen Kraft.
|
Pranava
|
Das heilige einsilbige OM.
|
Pranavadhina
|
Abhängig von Pranava oder OM.
|
Pranavajapa
|
Wiederholung des OM.
|
Pranayama
|
Das Regulieren und das Zurückhalten des Atmens; die vierte Stufe des Astanga Yoga.
|
Pranidhana
|
Die Selbstaufgabe; Unterwürfigkeit.
|
Prapancavisaya
|
Weltliche Objekte.
|
Prapatti
|
Einspruch/ Protest gegenüber einem personifizierten (Guru) durch einen Devote, der unbedingt etwas haben möchte bzw. nach Befreiung strebt, doch nicht in der Lage ist dieses selbst zu erreichen, denn er spürt seine Hilflosigkeit. Bei dem Objekt der Begierde kann es sich um irgendetwas handeln, wie z.B. um den verlorenen Besitz oder das Aufgeben von karmisch bedingten Bindungen.
|
Prapti
|
Eine Kraft, durch die der Yoga alles bekommt; eines der acht Haupt-Siddhis.
|
Praptiprapya
|
Alles erreichen, was man erreichen möchte.
|
Prarabdha
|
Ein Teil des Sancita Karma, dass unser gegenwärtiges Leben bestimmt.
|
Prasada
|
Nahrung, die für einen Gott als Opfer bestimmt ist und nach der Zeremonie von vertrauensvollen Devotes als etwas Heiliges verzehrt wird; Gleichmut; Gnade.
|
Prasiddha
|
Berühmt; gut bekannt.
|
Prasraya
|
Leichtgläubigkeit.
|
Prastanatraya
|
Die drei Eckpfeiler der spirituellen Literatur, d.h. die Upanishads, die Brahma Sutras und die Bhagavad Gita, auf die die ganze Vedanta Philosophie beruht.
|
Presvasa
|
Die Ausatmung.
|
Pratibandhaka
|
Das, was die Selbstverwirklichung verhindert; jedes Hindernis auf dem Weg des Sadhana.
|
Pratibandhakabhava
|
Die Kraft, die die Hindernisse auf dem Weg zur Selbstverwirklichung beseitigt.
|
Pratibha
|
Intelligenz; Glanz des Wissens; Intuition.
|
Pratibhasika
|
Illusionen; Erscheinungen.
|
Pratibhasikasatta
|
Taum-Wirklichkeit; unwirklich wie ein Traum.
|
Pratibimbavada
|
Die Doktrin, dass die Seele eine Reflexion des Selbst im Buddhi ist.
|
Pratijna
|
Gelübde.
|
Pratika
|
Ein Symbol Gottes für den Gottesdienst und für die spirituelle Kontemplation.
|
Pratikopasana
|
Meditation, bei der Brahman in einem Symbol gesehen wird.
|
Pratiksha
|
Erwartungen.
|
Pratikulata
|
Ein Zustand des Unfreundlichseins.
|
Pratima
|
Eine Kopie; ein Bildnis von Gott aus Metall, Holz zur Kontemplation oder für den Gottesdienst.
|
Pratipaksha
|
Das Gegenteil; feindselig.
|
Pratipakshabhavana
|
Die Methode, einen gegenteiligen Standpunkt einzunehmen; auf diese Weise kann man z.B. Furcht besiegen und Mut erzeugen.
|
Pratisamkhyanirodha
|
Das Ende einer abhängigen Handlung des Geistes.
|
Pratistha
|
Ruf; Ruhm; Name; etabliert sein.
|
Pratiyoginisakti
|
Die gegensätzliche Kraft.
|
Pratyabhijna
|
Wissen; erkennendes Bewusstsein; Erinnerung.
|
Pratyabhijnajnana
|
Wie Pratyabhijna
|
Pratyagatma
|
Das innere Selbst; Kutastha; Brahman.
|
Pratyahara
|
Das Zurückziehen der Sinne von ihren Objekten; die fünfte Stufe von Patanjalis Astanga Yoga.
|
Pratyaksha
|
Unmittelbare Wahrnehmung; Intuition.
|
Pratyakshapramana
|
Der Beweis der direkten Wahrnehmung oder Intuition.
|
Pratyakshatva
|
Die unmittelbare Verwirklichung oder göttliche Erfahrung.
|
Pratyakshyogya
|
Reif für die direkte Wahrnehmung.
|
Pratyavaya
|
Die Sünde der Bevollmächtigung.
|
Pratyaya
|
Die Ursache; mentales Bemühen; Vorstellung; die Idee der Unterscheidung.
|
Pravrajin
|
Der Wandermönch.
|
Pravrttimarga
|
Der Pfad der Handlung oder des Lebens in der weltlichen Gesellschaft oder des Lebens nach weltlichen Gesetzen.
|
Pravrttivijnana
|
Ein quasi äußeres Bewusstsein.
|
Prayascitta
|
Buße; Kränkung.
|
Prasyacittakarma
|
Büßende Handlung; körperliche Kränkung; Buße.
|
Prayatna
|
Bemühung.
|
Prayojana
|
Ergebnis; Früchte; das absolute Ende.
|
Prema
|
Göttliche Liebe.
|
Premabhava
|
Gefühl der Liebe.
|
Prerana
|
Bestätigung; Impuls; Drang.
|
Priya
|
Glückseligkeit; Freude auf ein geliebtes Objekt.
|
Prthivi
|
Das Erdelement mit seiner Dichte und seinem Duft ist der Charakter des Irdischen.
|
Prthivitattva
|
Das Prinzip des Erdelements.
|
Puja
|
Gottesdienst; Gottesverehrung.
|
Punya
|
Tugend; Verdienst.
|
Punyapunya
|
Tugend und Untugend; verdient und unverdient.
|
Punyamati
|
Tugendhafte Neigung.
|
Puraka
|
Eingebung; Einatmung.
|
Purascarana
|
Eine Disziplin, die aus der Wiederholung eines Mantras besteht, so oft wie Buchstaben in ihm enthalten sind. Dieses wird zusammen mit einer Diät durchgeführt, wobei die Anzahl der Wiederholungen (Japa), die pro Tag bzw. Sitzung ausgeführt werden sollen, vorgegeben ist.
|
Puritat-nadi
|
Eines der Astral-Kanäle im Körper.
|
Purna
|
Vollkommen; absolut; unendlich; Brahman.
|
Purnayopgi
|
Ein vollkommener Yogi.
|
Purnoham
|
Ich bin vollkommen, das Absolute, das Unendliche; ich bin Brahman.
|
Purta
|
Die Konstruktion von Auffangbecken zu wohltätigen Zwecken.
|
Purusa
|
Das absolute Sein; ein Sein, das sich im Herzen befindet. Der Begriff wird auf den Herrn angewandt. Die Beschreibung bezieht sich auf das Selbst, das im Herzen aller Dinge wohnt. Um einen Unterschied zwischen Bhagavan oder dem Herrn zum Individuum zu machen, wird ER als Param (die Höchste) Purusa bezeichnet.
|
Purusartha
|
Menschliches Bemühen; individuelle Aufwendungen; rechte Aufwendungen; Dharma, Artha, Kama und Moksha; das menschliche Ideal.
|
Purusottama
|
Das Absolute; der Herr des Universums.
|
Purmimamsa
|
Der Name der Philosophie des Heiligen Jaimini, die sich auf den Teil der Vedas bezieht, der sich mit Opferhandlungen und anderen religiösen Zeremonien befasst.
|
Purvapaksha
|
Auf den ersten Blick.
|
Pusan
|
Der Sonnengott.
|
Pusti
|
Die Nahrung.
|
Putresti
|
Ein heiliger Ritus mit dem Ziel, einen Sohn zu bekommen.
|